Der Auftragnehmer verpflichtet sich zum kostenfreien Ladungstausch. Sollten keine Ladungsmittel zum Zeitpunkt der Verladung

vorhanden sein, so müssen diese innerhalb von 2 Wochen zum Absender zurückgeführt werden. Wird diese Frist nicht eingehalten, so

sind wir berechtigt Ihnen je Euroflachpalette 15,– Euro und je Eurogitterbox 180,– Euro zzgl. USt. in Rechnung zu stellen bzw. diese mit

dem Transportpreis zu verrechnen. Nach Rechnungstellung ist eine Rückgabe nicht mehr möglich.

 

Grundsätzlich gelten jeweils 6 Stunden für die Be,- und Entladung im Transportpreis inbegriffen. Längere Wartezeiten werden mit 25,– Euro je volle Stunde vergütet Max. jedoch 250,– Euro pro Tag. Sonntage und gesetzliche Feiertage werden nicht vergütet. Sobald sich vergütungspflichtige Wartezeiten abzeichnen, müssen Sie uns sofort kontaktieren und unsere Weisung einholen.

Andernfalls entfällt der Anspruch auf Vergütung der Standzeiten, wenn Sie nicht nachweisen können, dass auch bei der Einholung von

Weisungen die Standzeiten angefallen wären. Standgelder fangen ab dem Moment an nachdem Sie uns schriftlich mitteilen, dass Ihr

Fahrzeug an der Be,- & Entladestelle ist.

 

Sollten Sie ihr Fahrzeug nachdem es bereits an der Be,- / Entladestelle ist von dort abziehen, so haften Sie für alle daraus entstehenden

Kosten. Bei Stornierung eines bereits angenommen Transportauftrags sind Sie verpflichtet uns ein Ersatzfahrzeug zu Gestellen. Sollten

Sie keine Möglichkeit diesbezüglich haben, sind wir berechtigt eine Sonderfahrt auf Ihre Kosten zu veranlassen.

Sie sind zur beförderungssicheren und betriebssichern Verladung verpflichtet – entsprechende Lademittel haben Sie mitzuführen.

Sämtliche Maßnahmen zur Erfüllung vorstehender Verpflichtung sind mit der im Hinblick auf die erhöhte Fracht abgegolten.

Sämtliche Unterlagen (Frachtbriefe, Lieferscheine, Ladehilfsmittel-Scheine und sonstige Dokumente) sind uns innerhalb von 5 Arbeitstagen unter Angabe unserer Tour-Nr. einzureichen. Wir sind berechtigt, Forderungen aus diesem Auftrag jederzeit mit Gegenforderungen des Unternehmers entgegen ADSp Ziffer 19 zu verrechnen.

 

Der Auftragnehmer versichert, dass er im Besitz einer gültigen Gewerbeerlaubnis ist und für die Durchführung dieses

Transportauftrages die erforderliche Erlaubnis nach § 3 oder § 6 des GüKG besitzt. Der Auftragnehmer erklärt sich darüber hinaus

verbindlichen, dass er nur Fahrpersonal einsetzt, das eine Arbeitsgenehmigung gemäß § 7b Abs. 1 Satz 1 oder eine amtliche

Bescheinigung mit einer amtlich beglaubigten Übersetzung in deutscher Sprache nach § 7b Abs. 1 Satz 2 des GüKG besitzt.

 

Der Auftragnehmer verpflichtet sich, sein Fahrpersonal so einzusetzen, dass die nationalen Vorschriften auf der Grundlade der EGRL2002/

  1. Der VO (EG) Nr. 561/2006 über die Harmonisierung bestimmter Sozialvorschriften im Straßenverkehr in Verbindung mit der

VO (EWG) Nr. 3821/85 eingehalten werden können. Die Vorgaben zum gesetzlichen Mindestlohn sind von Ihnen und evtl. Sub’s

einzuhalten.

 

Kundenschutz gilt als Vereinbart! Bei Nichteinhaltung des Kundenschutzes wird eine Konventionalstrafe von 15.000 Euro erhoben. Zahlungsziel: 60 Tage nach Erhalt der Frachtrechnung mit dem Original quittiertem Frachtbrief und den übrigen Frachtdokumenten.

 

Für den Fall, dass sich bei der Übernahme der Sendung, während des Transportes oder bei der Ablieferung Probleme gleich welcher Art, z.B. Zeitverzögerungen, Ladungsdifferenzen, Diebstahl ergeben, müssen Sie uns sofort kontaktieren und unsere Weisungen einholen. Insbesondere in Fällen von Diebstahl sind Sie verpflichtet, die örtliche Polizeibehörde einzubinden.

 

In den Fällen, in denen die gesetzliche Haftungsbeschränkungen eingreifen, haften Sie unabhängig davon uns gegenüber in Fällen von

Güterschäden bis zur Höhe von 40 SZR je Kilogramm Rohgewicht und in Fällen von Lieferfristüberschreitungen bis zu 10.000 Euro.

Gleichzeitig verpflichten Sie sich, für diese Haftung einen wirksamen Versicherungsschutz zu unterhalten, der eine Deckung für

Güterschäden bis zu 40SZR je Kilogramm Rohgewicht ebenso wie eine Deckungssumme von 250.000, Euro im Fall vorsätzlicher und

leichtfertiger Schadensverusachung in dem Bewusstsein, dass ein Schaden mit Wahrscheinlichkeit eintreten wird, umfasst.

 

Mit Annahme des Transportauftrags erklärt sich der Auftragnehmer mit den AGB einverstanden. Dieser Transportauftrag ist auch ohne Bestätigung bindend, wenn wir binnen 60 Minuten ab Zugang keine gegenwärtige Information in Schriftform erhalten.

 

Nebenreden zu diesen AGB bedürfen unserer schriftlichen Zustimmung und sind nur dann gültig!